Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ist seit dem 1. Mai 2014 gesetzlich vorgeschrieben.

Sommerlicher Wärmeschutz im Fokus von Bauherren, Architekten und Ingenieuren!

Der sommerliche Wärmeschutz – auch Hitzeschutz genannt – gerät
zunehmend in den Fokus von Bauherren, Architekten und Ingenieuren. Dies
liegt zum einen an den zunehmend heißen Sommern, zum anderen auch daran, dass moderne Gebäude hochwärmedämmend ausgeführt werden und – um in
den Wintermonaten hohe solare Wärmegewinne zu verzeichnen – große südorientierte Fensterflächen aufweisen. Diese Häuser "gewinnen" im Sommer somit mehr Solarenergie, als sie durch Transmission (Wärmeleitung und die Gebäudehülle) wieder abgeben können.

Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ist seit dem 1. Mai 2014 gesetzlich vorgeschrieben. Die EnEV 2014 regelt in Verbindung mit der aktuellen DIN 4108-2 von Februar 2013 die ingenieurmäßigen Nachweisverfahren. Nachgewiesen werden muss entweder in einem thermischen Simulationsverfahren die Begrenzung der Übertemperaturgradstunden oder in einem vereinfachten Verfahren die Unterschreitung eines vorgegebenen Sonneneintragskennwertes.

Der sommerliche Wärmeschutz hängt im Wesentlichen von folgenden Faktoren ab:

  • dem solaren Energieeintrag, insbesondere durch die Fenster
  • den sommerlichen Klimaregionen
  • den baulichen und aktiven Beschattungseinrichtungen
  • der wirksamen Wärmespeicherung (Massivität) des Gebäudes, insbesondere der inneren Wände und Decken
  • den (nächtlichen) Lüftungsmöglichkeiten


Solarer Energieeintrag, insbesondere durch die Fenster.
Sommerliche Klimaregionen
Bauliche und aktive Beschattungseinrichtungen
Wirksame Wärmespeicherung (Massivität)
(Nächtliche) Lüftungsmöglichkeiten
(Nächtliche) Lüftungsmöglichkeiten
  • Funktionsweise: